KFD-Frauen auf Reisen
Natur und Kultur in Gegenwart und Geschichte, Spontaneität und Genuss – Bunt und vielseitig war das Programm der Wochenendfahrt der Katholischen Frauengemeinschaft nach Lüneburg und Schwerin. Unter der kompetenten Leitung von Margret Lamenta und Rita Stalbold hatte die kfd zu einem dreitägigen Ausflug nach Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern eingeladen. Eine 23-köpfige Frauengruppe war der Einladung gefolgt und hatte sich auf Entdeckungstour begeben: durch malerische Gassen, prächtige Schlösser und lebendige Marktplätze.
Den Auftakt bildete zweistündige Stadtführung in Lüneburg, wo die Altstadt nicht nur mit Backsteinfassaden und gotischen Toren, sondern auch die St. Nicolai-Kirche Geschichten von der Vergangenheit bis heute erzählten. Danach musste immer wieder Schutz vor dem Regen in den gemütlichen Cafés gesucht werden, die ohnehin für eine frische Kaffeepause zum Verweilen einluden, bevor die Reise mit dem Ziel Schwerin fortgesetzt wurde. Dort erfuhren die Teilnehmerinnen am nächsten Vormittag bei strahlendem Sonnenschein während der ausführlichen, aber zugleich sehr unterhaltsamen Stadtführung durch den früheren NDR-Journalisten Jürgen Hingst viele Neues zur Stadtgeschichte sowie zur aktuellen politischen Situation in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns. In der malerischen Altstadt, geprägt von historischen Backstein- und Rokokobauten sowie engen Gassen waren neben den Dom auch der Alte Markt und das Rathaus besonders beeindruckend.
Natürlich durfte im „Land der 1.000 Seen“ eine idyllische Floßfahrt über einen Schweriner See nicht fehlen, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt nochmals aus der Entfernung und vom Wasser jenseits des städtischen Trubels zu genießen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Nach einem genussvollen gemeinsamen Abendessen in den Gemäuern des historischen „Weinhauses Wöhler“ konnte Schwerin anschließend bei Nacht erkundet werden.

Den Abschluss der Fahrt bildete am Sonntag als besonderes Highlight die Besichtigung des pittoresken Schweriner Schlosses auf der sog. Pfaffeninsel. Bei einer Führung riefen die prachtvollen Säle mit imposanter Ausstattung und beeindruckenden Gemälden ebenso wie der eindrucksvolle Blick auf den Rokokogarten und den Pfaffenteich besondere Bewunderung hervor. Ein individueller Spaziergang durch den Schlosspark bei strahlendem Sonnenschein rundete die Fahrt schließlich ab. Mit vielen neuen Anregungen und Eindrücken kehrte die Reisegruppe am Abend wieder nach Everswinkel zurück.