Eucharistischer Gebetstag in der St. Magnus-Kirche am Ersten Fastensonntag

 

Eucharistische Anbetung – ein alter Hut?

 

„Eucharistische Anbetung“ – schon dieser Begriff löst bei der überwiegenden Mehrheit der Menschen heute die Vorstellung aus, das es sich hier nur um etwas Veraltetes, Verstaubtes aus der Welt realitätsfremder Kirchenmenschen handelt, aber keinesfalls um ein Angebot der Kirche, das in irgendeiner Weise attraktiv wäre. Hat sich diese im Mittelalter entstandene Frömmigkeitsform vielleicht inzwischen überlebt?

Tatsächlich knüpft dieser Gottesdienst nicht nahtlos am Lebensalltag der Menschen an. Er bietet vielmehr ein Kontrasterlebnis. Er soll gerade nicht unterhalten mit einer Fülle von Informationen visueller und akustischer Art. Vielmehr soll er helfen, aus dem Alltag herauszutreten, zur Ruhe zu kommen und, befreit vom Alltagslärm, der oft Wesentliches zudeckt, Jesus Christus zu begegnen. Für alle, die nach Stille und Entspannung suchen, für alle, die nicht nur irgendwie religiös, sondern von Gott im Herzen angerührt sein wollen, die ihn wirklich erleben wollen, ist die Eucharistische Anbetung der richtige Gottesdienst – auch heute noch.

 

 

Alle Gemeindemitglieder sind herzlich zur Teilnahme am Eucharistischen Gebetstag am ersten Sonntag der Fastenzeit am 10. März eingeladen. Die Betstunden beginnen um 15.00 bis 16.00 Uhr, gestaltet von der kfd. Daran schließt sich die Kolpingfamilie von 16.00 bis 17.00 Uhr an, bevor ab 17 Uhr die Stille Betstunde folgt. Die Schlussandacht beginnt um 18.00 Uhr in der St. Magnus-Kirche.